Unser Partner

Ambootia

Bereits seit 1997 arbeiten wir mit der Ambootia Tea Group zusammen. Viel gibt es zu erzählen über die Teegärten die dazu gehören, z. B. in Darjeeling, den Teeanbau dort, die Verarbeitung und was es sonst noch alles dort im Norden Indiens gibt. Einiges davon finden Sie auf dieser Seite.

Teegarten Ambootia: wo alles begann

Anbootia

Die indische Hochgebirgsregion Darjeeling ist berühmt für feine Schwarztees.

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In Höhenlagen bis zu 2.300 Metern sind die Bedingungen für den Anbau feiner Tees ideal. Und dennoch ist die Region in den 1970er Jahren auf Tal­fahrt gegangen, den exklusiven Teegärten Darjeelings drohte vielfach der Ban­krott. Der Grund: Ein kontinuierlich gesteigerter Chemikalieneinsatz hatte den Boden ausgelaugt. Die Folge: Ertragsrückgang, Bodenerosion, Erdrutsche und zuletzt rebellierende Arbeiter.

Drei Jahre brauchte der Boden um zu heilen
Unser Anbaupartner Ambootia hat vor über 25 Jahren den Teegarten Ambootia übernommen und alles auf den Kopf gestellt. Nach einem Jahr biologischer Bewirtschaf­tung wurde auf den biologisch-dynamischen Landbau umgestellt. Doch die Erträge gingen weiter zurück. Drei Jahre brauchte der Boden, um zu heilen. Die Tee­gartenbewohner trugen die „neuen“ Anbaumethoden mit leichter Skepsis mit. Doch nachdem das Schlimmste vorüber war, wuchsen nicht nur die Teeblätter prächtig, sondern auch das Vertrauen in die Familie Bansal.

49.000 Menschen profitieren
Zu dem ersten Teegarten, Ambootia, sind zehn weitere hinzugekommen. Alle werden von der Ambootia Tea Group biodynamisch bewirtschaftet. Das ist arbeitsintensiv, aber ein gesunder Boden, eine intakte Umwelt ist zweifellos die notwendige Grundlage für hochwerti­ge Tees. Außerdem werden so Arbeitsplätze geschaffen, bei der Ambootia Tea Group sogar Festanstellungen. 49.000 Menschen profitieren von dem Modell Ambootia: Die Mitarbeiter bekommen eine Gewinnbeteiligung. Außerdem werden sie und die dazugehörigen Familien beim Hausbau unterstützt. Außerdem bekommen die Teegarten-Bewohner eine kostenlose, medizinische Versorgung. Auch die Lehrergehälter werden von der Ambootia Tea Group bezahlt. Dahinter steht ein nicht ganz uneigennütziger Gedanke: Wenn es den Leuten gut geht, leisten sie auch gute Arbeit. Die sozialen Standards liefern die Grundlage für Qualität und Erfolg unseres langjährigen Anbaupartners.

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Teegarten Happy Valley

Demeter-Schwarztees von außergewöhnlicher Qualität bekommen wir aus dem zweithöchsten Teegarten Darjeelings: dem Teegarten Happy Valley, 2.100 Meter über dem Meeresspiegel, am Fuße des Himalaya gelegen.

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Der 1854 gegründete Teegarten liegt in der Nähe der Hochgebirgsstadt, die den selben Namen trägt wie die berühmte Teeregion. Die extrem steilen Hänge garantieren, dass die Sonnenstrahlen in voller Stärke auf die Pflanze fallen. Die Teepflanzen brauchen mindestens fünf Stunden Sonne am Tag. Die jungen Blätter und jeweils eine Knospe werden nach dem Qualitätsprinzip „two leaves and a bud“ von Hand gepflückt.

Der Teegarten Happy Valley wird von der Ambootia Tea Group (kurz Ambootia) bewirtschaftet. Ambootia ist ein perfekter Lebensbaum Partner, weil Verantwortung für Natur und Mensch übernommen wird. Der Teegarten wird nach Demeter-Prinzipien kultiviert. Man arbeitet mit Gründüngung, Kompost und bio-dynamischen Pflanzenpräparaten. Chemische Spritzmittel sind tabu. Sogar die Hausgärten der Arbeiter, die auf dem Gelände der Teeplantage leben, werden ökologisch bewirtschaftet.

Die Arbeiter und deren Familien werden beim Hausbau unterstützt und sie bekommen eine kostenlose, medizinische Versorgung. Auch die Lehrergehälter werden von der Ambootia Tea Group bezahlt. Dahinter steht ein nicht ganz uneigennütziger Gedanke: Wenn es den Leuten gut geht, leisten sie auch gute Arbeit. Die sozialen Standards liefern die Grundlage für Qualität und Erfolg unseres langjährigen Anbaupartners.

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Teegarten Moondakotee

Moondakotee

Aus dem nordindischen Tiger-Hill-Gebirge, genauer aus dem Teegarten Moondakotee, bekommen wir einen sehr, sehr guten Schwarztee.

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Moondakotee bedeutet „Platz des Mondes“. Hier wird Tee bereits seit 1852 auf einer Höhe von 900 Metern über dem Meeresspiegel kultiviert. Der Teegarten Moondakotee ist bekannt für seine ausgezeichneten Second Flush Darjeeling Tees, die von Juni bis Juli gepflückt werden. Unser langjähriger Anbaupartner Ambootia Tea Group bewirtschaftet diesen Teegarten nach Demeter-Prinzipien. Nicht umsonst ist die Energie des Mondes – so meint man bei Moondakotee – als stärkende Kraft deutlich zu spüren. Die jungen, ganz frischen Blätter und jeweils eine Knospe werden nach dem Qualitätsprinzip „two leaves and a bud“ von Hand gepflückt.

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Orthodox aufbereitet: Darjeeling Tees

Orthodoxe Teeaufbereitung

Die gepflückten Tee-Blätter werden von unserem Anbaupartner Ambootia orthodox aufbereitet. Das Gegenteil ist das modernere CTC-Verfahren: CTC steht für crushing (zermalmen), tearing (zerreißen), curling (rollen).

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Die gepflückten Tee-Blätter werden von unserem Anbaupartner Ambootia orthodox aufbereitet. Das Gegenteil ist das modernere CTC-Verfahren: CTC steht für crushing (zermalmen), tearing (zerreißen), curling (rollen). Das CTC-Verfahren soll effizienter sein, allerdings besteht die Gefahr, dass der Tee überfermentiert wird. Obwohl je nach aktueller Witterung und Ernte die Arbeitsvorgänge kompliziert variieren, bleiben die notwendigen Schritte der orthodoxen Verarbeitung für Schwarztee gleich:

Welken
Zwischen 14 und 16 Stunden muss ein Teeblatt welken. Dabei verliert es Feuchtigkeit, wird weich und kann anschließend gerollt werden ohne zu zerbröseln.

Rollen
Beim Rollen tritt Zellsaft aus, der mit Sauerstoff reagiert.

Fermentieren
Die Blätter werden in einem kühlen, wohldurchlüfteten Raum ausgelegt, um langsam zu fermentieren. In dieser Phase entsteht das besondere Aroma der Darjeeling Tees. Die geübten Teemacher von Ambootia erkennen am ausströmenden Duft der Teeblätter den Grad der Fermentierung.

Trocknen
Ist der optimale Fermentierungsgrad erreicht, wird das gerollte Blatt mit heißer Luft getrocknet, bis es seinen endgültigen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 2 % hat. Durch das Trocknen werden die blatteigenen Enzyme inaktiv und die Fermentierung gestoppt.
Die krispen, trockenen Blätter werden dann mittels rotierender Netze nach Größe sortiert. Die Grade beschreiben lediglich die Größe der Blätter, lassen aber nicht auf Qualitätsunterschiede schließen: Alle Blattgrade sind das Produkt des gleichen, grünen Teeblattes.

Blattgrade
Ganzes Blatt: whole leaf -FTGFOP (Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe)

Brokens: TGBOP (Tippy Golden Broken Orange Pekoe)

Fannings: GOF (Golden Orange Fannings)

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Geschützter Begriff: Darjeeling Tee

PGI

Kein Zweifel, das Zusammenspiel von Höhenlage, Boden und Licht zeichnet verantwortlich für das einmalige Aroma der Darjeeling-Tees.

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Leider wurde der legendäre Ruf dieser Tees allzu oft missbraucht: Tee wurde als Darjeeling verkauft, auch wenn nur 51 % der Teeblätter tatsächlich aus Darjeeling kamen. Wir sind keine Freunde ausufernder Bürokratisierung, aber über folgende Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union haben wir uns außerordentlich gefreut: „Der Name ‚Darjeeling′ darf nur als Verkehrsbezeichnung für Tee verwendet werden, der entsprechend der Spezifikation vollständig in dem geografischen Gebiet erzeugt wurde …“.

Will heißen: Sich mit fremden Federn zu schmücken ist seit dem 20. November 2011 verboten.

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