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09.11.2015

Neuigkeiten

Lebensbaum bei Cradle to Cradle Kongress

Die Lebensbaum Kaffeebar steht immer da, wo sich Menschen sinnvoll ins Zeug legen: zum Beispiel beim Cradle to Cradle Kongress in Lüneburg.

Durch Konsum einen positiven Fußabdruck erzeugen? Keine Utopie, sondern erklärtes Ziel einer neuen Denkschule: Cradle to Cradle. Nach dem Prinzip „von der Wiege zur Wiege“ erarbeitet der Cradle to Cradle e. V. Möglichkeiten, Produkte so zu gestalten, dass ihr Verbrauch keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur hat. Im Gegenteil: Cradle to Cradle steht für kontinuierliche Stoffkreisläufe und positiv definierte Materialien, die für Mensch und Umwelt gesund sind. „In einer Cradle to Cradle Welt gibt es keinen Abfall, da alle Produkte bereits während der Konzeption aus gesunden und kreislauffähigen Materialien erdacht sind“, heißt es vom Verein.  

Wissenschaftler, Wirtschaftsverbände und Unternehmer habend as Potential dieser Denkschule erkannt. Damit können nicht nur Rohstoffe gespart werden, sondern auch bares Geld, denn aufwändige Entsorgungsschritte fallen weg.

Allerdings geht bei Cradle to Cradle nicht ums Sparen, sondern um eine positive Form des Konsums: Wenn Abfälle in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt und im – mehr oder weniger – übertragenen Sinne zu Humus werden, dann wird der Mensch zum Nützling.

Ein gutes Beispiel für Cradle to Cradle ist die Folie der Lebensbaum-Teeschachteln: Sie ist aus kompostierbarem Plastik.

Bilder: m&h fotografie

Bild: