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15.12.2016

Neuigkeiten

(Un-)Wort des Jahres: "Oh wie schön ist Panama" - Versuch der Richtigstellung

Am 9. Dezember gab die Gesellschaft für deutsche Sprache die Wörter des Jahres bekannt. Neben postfaktisch (Platz 1), Brexit (Platz 2) und Silvesternacht (Platz 3) landet - wie jedes Jahr - ein Satz auf Platz 10. Dieses mal trifft es "Oh, wie schön ist Panama" - Titel von Janoschs Kindergeschichte aus dem Jahre 1978. Dieser rotierte 2016 in Anlehnung an die Panama Papers durch die deutsche Medienlandschaft: Ging es um Steuerschlupflöcher und Briefkastenfirmen, war Janoschs Klassiker meist nicht weit!

Wer aber das Abenteuer vom kleinen Bär und Tiger kennt, weiß: es geht nicht im Entferntesten um Steuerhinterziehung oder Korruption. Es geht im Grunde nicht einmal um Panama! Die beiden Abenteurer begeben sich zwar auf die Reise dorthin, doch sie kommen nie an. Stattdessen laufen sie im Kreis und kehren unbemerkt zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Fest im Glauben, das vermeintliche Land ihrer Träume gefunden zu haben, leben sie dort glücklich. Sie beschließen, diesen Wohlfühlort nie zu verlassen. Dass sie lediglich ihr altes Zuhause neu "entdeckt" haben, bleibt ihnen verborgen.

"Oh wie schön ist Panama" ist ein Loblied der Freundschaft. Und es geht ums nach Hause kommen und sich Wohlfühlen. Und was unterstützt - besonders in der kalten Jahreszeit - das Gefühl von Behaglichkeit? Natürlich eine wärmende Tasse Tee! Kein Wunder also, dass Lebensbaum Janosch eine ganze Teeserie widmet: Aromatische Kräuter- und Früchtetees à la Tiger, Waldbären, Faulenzer oder Süßschnabel. Am besten getrunken am Wohlfühlort, zusammen mit einem Lielingsfreund - Das gilt für Groß und Klein!

Und vielleicht schaffen es die süßen Aromen sogar, den "korrupten" Beigeschmack zu vertreiben, dem Janoschs "Oh wie schön ist Panama" seit neustem anhaftet.