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01.03.2017

Neuigkeiten

Bis zum 2. Mai haben Sie die Chance, Ihr Votum abzugeben, wie es mit der EU-Agrarpolitik weitergehen soll

Bisher verteilt die EU Subventionsgelder überwiegend nach Flächengröße eines Betriebes und nicht nach konkreten Naturschutz- oder Tierwohlleistungen. Mit unangenehmen Effekten. Die Landwirtschaft wird immer intensiver, Arten sterben aus und das Grundwasser ist stellenweise massiv mit Nitrat belastet. Viel sinnvoller wäre dagegen ein Förderprinzip, das öffentliche Gelder an konkrete Leistungen der Landwirtschaft koppelt, vor allem im Umwelt- und Naturschutz. Bis zum 2. Mai haben alle Bürgerinnen und Bürger die Chance, ihr Votum abzugeben, wie es mit der EU-Agrarpolitik und besonders den derzeitigen 60 Milliarden Euro Subventionsgeldern weitergehen soll. Die Ergebnisse sollen in die Vorschläge zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einfließen, die EU-Agrar-Kommissar Hogan Ende 2017 vorlegen muss. Wäre doch klug, wenn ein Bio-Bauer, der ein gutes Lebensmittel herstellt und zugleich etwas für die Natur tut, dafür auch belohnt wird.

Über diesen Link gelangen Sie zur NABU-Website. Dort können Sie die Konsultation einsehen un selbst beantworten. Außerdem finden Sie dort eine Ausfüllhilfe zur Bürgerbefragung als PDF.

https://www.nabu.de/news/2017/02/21932.html

 

"Im Grundsatz ist das ganze Agrar-Fördersystem, das wir in der EU haben, gescheitert und muss weg. Die Bauern sollen ihr Geld weiterhin erhalten, aber nur für Gemeinwohlleistungen ganz nach dem Motto: Öffentliche Gelder nur für öffentliche Leistungen". Hier geht's zum Interview mit Prof. Dr. Hartmut Vogtmann