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13.12.2017

Neuigkeiten

BioBoden macht Bio-Boden gut

Bio boomt! Das gilt zweifelsohne für die Nachfrage an Bio-Lebensmitteln. Für heimische Bio-Anbauflächen gilt dies leider nicht. Es herrscht ein Ungleichgewicht, nur 7,5% der landwirtschaftlichen Flächen werden biologisch bewirtschaftet. Ergebnis: Jedes zweite Bio-Lebensmittel – ob Äpfel, Möhren oder Getreide – wird importiert. Um dies zu ändern gründete sich im Jahre 2015 die Genossenschaft BioBoden. Erklärtes Ziel: Den Anteil an Bio-Anbaufläche signifikant steigern. BioBoden unterstützt Landwirte, die sich weiterhin, erstmals oder wieder der Bio-Landwirtschaft verschreiben wollen. Insbesondere jungen Bio-Bauern wird bei Erwerb und Sicherung von Höfen und landwirtschaftlichen Flächen unter die Arme gegriffen. In ihrem aktuellen "Bodenbrief 2/17" zieht die Genossenschaft Bilanz: Bislang wurden 2.584 Hektar Land aufgekauft und Bio-Landwirten zur Verfügung gestellt. Zudem wurden 44 Partner-Höfe, die ca. 8.000 Hektar bewirtschaften, gerettet. Die Genossenschaft hat sich zu einem starken Netzwerk entwickelt, mit 3.200 Mitgliedern aus Landwirtschaft, Bio-Branche und Verbandswesen. Diese Dynamik sehen auch andere: Im Oktober erhielt BioBoden den Förderpreis der BioMessen „Mehr Bio für morgen“.

Lebensbaum ist Gründungsmitglied der Genossenschaft. Als Bio-Pionier ist uns der Ausbau der heimischen Bio-Landwirtschaft ein dringendes Anliegen. Denn zahlreiche Rohstoffe aus Deutschland finden sich in unseren Gewürzen und Tees wieder. Und je mehr Rohware wir aus heimischen Gefilden bekommen, desto besser für die Umwelt. Schließlich lautet unser Einkaufs-Grundsatz: So nah wie möglich  so fern wie nötig!

Mehr zu BioBoden finden Sie unter www.bioboden.de