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24.01.2017

Neuigkeiten

Schwarzer Tee mit Giftstoffen belastet. Wieder mal.

Lebensbaum Tee wird biologisch angebaut, Pestizide werden nicht eingesetzt

Das ZDF-Magazin WISO machte den Schwarztee-Check und testete drei billige und drei teure Tees. Das Ergebnis ist, dass alle getesteten, konventionellen Schwarztees mit Giftstoffen belastet sind. Dabei enthalten alle Tees mindestens vier unterschiedliche Pestizide, in einem Fall wurden sogar zehn Pestizide gefunden. Ein solcher Pestizid-Cocktail entsteht, weil konventionelle Schwarztees aus unterschiedlichen Ernten und Regionen gemischt wurden.

Vorab: Schwarztees von Lebensbaum wurden nicht vom ZDF getestet. Da das Thema aber viele Verbraucher bewegt, ein paar Hinweise zur Sache. Natürlich lässt Lebensbaum seit Jahrzehnten alle Schwarztees von Laboren auf Schadstoffe testen. Die Ergebnisse haben sich als vollkommen unproblematisch erwiesen. Der Grund liegt auf der Hand: Im biologischen Landbau werden keine Pestizide eingesetzt.

Die ZDF-Tester haben in den konventionellen Schwarztees den Schadstoff Anthrachinon nachgewiesen. Die in der Sendung geäußerte Vermutung, dass der Schadstoff durch ein Saatgutschutzmittel eingesetzt wird, deckt sich nicht mit unseren Erfahrungen im Tee-Anbau. Teesträucher sind mehrjährige Pflanzen. Sie werden nicht ausgesät. Demnach ist auch kein Mittel notwendig, das verhindert, dass Vögel das Saatgut auffressen.

Als weitere, grundsätzlich mögliche Eintragsquelle für Anthrachinon wurde Verpackungsmaterial vermutet. Diese Einschätzung teilen wir. Daher werden Lebensbaum Tees in einem anthrachinonfreien Papier verpackt.

Der Vollständigkeit halber soll hier gesagt werden, dass Anthrachinon zudem schlecht wasserlöslich ist. Es geht also kaum in den Teeaufguss über. Wer die Teeblätter nicht verspeist, nimmt den Schadstoff nicht auf.