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30.11.2017

Neuigkeiten

Glyphosat – ist ein gutes Ende noch möglich?

Die Entscheidung der EU, die Lizenz für das umstrittene Totalherbizid um fünf Jahre zu verlängern, ist unverständlich. Denn Landwirtschaft ohne Glyphosat funktioniert hervorragend. Bio-Bauern beweisen das. Sie schützen Kulturpflanzen vor „Konkurrenz“ indem sie gute fachliche Praxis wirken lassen: Zum Beispiel intelligent kombinierte Fruchtfolgen und ausreichend Platz für Insekten. Das sorgt für Gleichgewicht im Feldbestand – und ist gut für Pflanzen, Böden und Wasser.

Mit Fug und Recht fordert Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bio-Spitzenverbandes Bund Ökologischer Lebensmittelwirtschaft, kurz BÖLW: „Statt auf riskante Totalherbizide zu setzen, muss die kommende Bundesregierung mit einem 'Innovationsprogramm Ausstieg aus chemisch-synthetischen Pestiziden' die Weichen für eine nachhaltige Landwirtschaft stellen.“ Denn nur Ackerbau frei von chemisch-synthetischen Pestiziden ist zukunftsträchtig – und sorgt für ein gutes Ende.

Hier lesen Sie, wie ökologischer Landbau aktiv für neue Fruchtbarkeit sorgt.