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10.02.2006

Lebensbaum bezieht Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien

Klimaschutz durch die Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes ist eine der wesentlichen Aufgaben unserer Zeit.

Um in diesem Bereich einen weiteren Schritt zu gehen, bezieht Lebensbaum seit Anfang 2006 den gesamten Strom aus regenerativer Energieerzeugung. Dies garantieren die ortsansässigen Diepholzer Stadtwerke Huntetal mit ihrem zertifizierten „Naturstrom aus der Region Diepholz“, der vorwiegend aus Wind- und Sonnenkraft stammt.

Schon im Jahr 2002 hatte das Diepholzer Unternehmen, das Tee, Kaffee und Gewürze aus ökologischem Anbau herstellt, zusammen mit den Stadtwerken ein Pilotprojekt zur Schaffung des zertifizierten Naturstroms angeschoben. Lebensbaum deckte zunächst 75 % des Strombedarfs durch diese neuen Quellen. Nachdem das Projekt nun erfolgreich eingeführt war, stockte Lebensbaum den Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien auf 100 % auf.

„Die Förderung und Nutzung regenerativer Energien ist eins unserer wichtigsten Anliegen im Bereich Umweltschutz der letzten Jahre. Wir freuen uns, dass das Projekt so gut läuft und sich inzwischen ein weiteres Öko-Unternehmen angeschlossen hat. Das Stromangebot aus alternativen Energien steht dank des Pilotprojektes inzwischen aber auch allen Kunden der Stadtwerke zur Verfügung“, meint Ulrich Walter.

Waldemar Opalla, Geschäftsführer der Stadtwerke Huntetal, rechnet vor, dass bei Lebensbaum seit Beginn der Umstellung auf Naturstrom 688 t Kohlendioxid eingespart werden konnten.

Insgesamt wurde der Ausstoß an Kohlendioxid im Bereich der Stadtwerke Huntetal durch das Einspeisen von Naturstrom um rund 48.500 t gesenkt. Dies entspricht der durchschnittlichen Kohlendioxid-Jahresproduktion von rund 5.100 Bundesbürgern.