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19.09.2006

Bärbel Höhn besucht Lebensbaum

„Sie haben ein sehr gutes Konzept.“ Mit diesen Worten lobte Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) bei ihrem Besuch bei Lebensbaum am vergangenen Freitag das Unternehmenskonzept der Diepholzer Firma. Besonders den ganzheitlichen Ansatz, der sich durch alle Unternehmensbereiche zieht, stellte sie als besonders  anerkennenswert heraus. „Die Glaubwürdigkeit hängt von diesem ganzheitlichen Ansatz ab“, merkte die ehemalige NRW-Ministerin an.

Nach einem Rundgang durch Produktions-, Lager- und Verwaltungsräume der Firma nutzten Bärbel Höhn und Geschäftsführer Ulrich Walter die Zeit für ein Gespräch zu aktuellen Themen wie zum Beispiel „Nachhaltigkeit“. Dabei warb Ulrich Walter um die Unterstützung der inzwischen in den Bundestag gewählten Politikerin im Bezug auf die Belange der Bio-Hersteller. Bärbel Höhn sagte Unterstützung bei der Durchsetzung zu: „Immer mehr Menschen wollen naturnahe Produkte. Der Naturkostbereich ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“ Schließlich hatte die Bio-Branche in der letzten Dekade ein jährliches Plus von durchschnittlich 8 % zu verzeichnen.

Beim Abschied nach ihrem fast zweistündigen Besuch signalisierte Frau Höhn ihre weitere Bereitschaft, zu einer Zusammenarbeit mit Lebensbaum. „Es wird immer eine Möglichkeit geben, etwas zusammen zu machen“, so Bärbel Höhn.

Dass diese Zusammenarbeit mit Politikern aller demokratischen Parteien bei Lebensbaum sehr ernst genommen wird, liegt vor allem daran, dass die Politik die Rahmenbedingungen der Wirtschaft gestaltet. „Hier muss eine gesunde Entwicklung ermöglicht werden“, so Ulrich Walter. Neue Technologien sollten dabei keineswegs verhindert werden, dürfen jedoch auch nicht zu einem unkalkulierbaren Risiko werden, wie zum Beispiel die Gentechnik in der Landwirtschaft. Diese neue Technologie, die von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt wird und bisher nicht nachhaltig Vorteile nachweisen konnte, hat durchaus Existenz bedrohendes Potenzial für die Bio-Branche. „Diese Existenzbedrohung gilt es, mit Hilfe der politischen Entscheidungsträger, zu verhindern“, so Ulrich Walter.