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01.07.2007

Lebensbaum baut Logistik-Zentrum in Diepholz

20 Arbeitslätze - Inbetriebnahme zum Jahreswechsel geplant

Mit dem ersten Spatenstich am 1. Juni gaben Ulrich Walter, Gründer und Geschäftsführer von Lebensbaum, und Prokurist Wolfgang Groeger den Startschuss für den Bau eines firmeneigenen Logistikzentrums. Der Neubau entsteht in Nachbarschaft zum Gebäudetrakt der Diepholzer Bio-Firma, der erst im Jahr 2001 bezogen wurde. Die anhaltend gute Auftragslage und die kontinuierlichen Umsatzzuwächsen führten dazu, dass das Unternehmen, bei dem heute rund 85 Angestellte tätig sind, bereits wieder aus allen Nähten platzt. So verzeichnete der Bio-Hersteller, der auf Tee, Kaffee und Gewürze spezialisiert ist, im letzten Jahr erneut ein Plus im zweistelligen Bereich. Ein noch leicht höheres Wachstum wird für das laufende Jahr erwartet.

Für das Logistikzentrum wurde ein 25.000 qm großes Grundstück erworben, auf dem nun ein Hallenkomplex mit einer Grundfläche von 6.000 qm entsteht. Mehr als 5.700 Palettenplätze werden dort für Lagerung und Kommissionierung der Produkte von Lebensbaum zur Verfügung stehen. Sozial- und Verwaltungsräume ergänzen den Trakt. Getreu den Unternehmensprinzipien werden beim Bau ökologische Aspekte berücksichtigt, die vor allem den geringen Ressourcenverbrauch betreffen. Für den Neubau ist ein Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro veranschlagt.

Zwanzig neue Arbeitsplätze entstehen in dem Logistikzentrum, das dank eines ausgefeilten Baukonzeptes bei Bedarf problemlos erweitert werden kann. 

BioLogX als neuer Unternehmenszweig

Für die Unternehmenslogistik wurde eigens eine neue Betriebsgesellschaft, die BioLogX GmbH, gegründet. Ihr Geschäftsführer ist Ulrich Walter. „Mehr Flexibilität und die gezielte Ausrichtung auf die Anforderungen unserer Kunden in der Logistik – dies sind neben einer guten Herstellpraxis und der Entwicklung innovativer Produkte wichtige Erfolgsfaktoren für das weitere Wachstum der gesamten Firma.“

Bei zügigem Verlauf der Bauarbeiten wird der Umzug des Lagers und der Abteilungen für Kommissionierung und Versand noch im laufenden Jahr erfolgen. Die frei werdenden Flächen im bisherigen Gebäude werden nach einem Umbau mit zusätzlichen Abfüllanlagen bestückt. Dies ermöglicht eine Kapazitätsausweitung in der Produktion sowie die Einführung neuer Abpacktechniken.