Sie sind hier

02.11.2010

Lebensbaum spendet an terre des hommes

5.000 Euro für Permakulturprojekt in Mosambik
Am 27. Oktober übergab Lebensbaum einen Scheck über 5.000 Euro an das Kinderhilfswerk terre des hommes in Osnabrück. Das Geld war im Rahmen einer gemeinsamen Aktion rund um ausgesuchte afrikanische Rooibos-Tees und einen erstklassigen Kaffee aus dem äthiopischen Hochland zusammengekommen. Mit dem Geld wird ein Permakulturprojekt in Mosambik mitfinanziert. „Die Spende fördert Maßnahmen im Rahmen einer besonders schonenden und effizienten Anbaumethodik, der Permakultur. Damit wird die Überlebenskompetenz der Menschen in dem Dorf Mahubo im Süden Mosambiks entscheidend unterstützt. Das Projekt ist so angelegt, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse weitergegeben werden. Damit wollen wir langfristig das friedliche Zusammen- und Überleben in einer ganzen Region absichern. Das kommt vor allem den Kindern zugute, die in Mosambik rund 50 % der Bevölkerung stellen“, erklärt Ruth Hilbert, Afrika-Referentin von terre des hommes bei der Scheckübergabe in der Geschäftsstelle von terre des hommes in Osnabrück.
terre des hommes und Lebensbaum bedanken sich sehr herzlich bei allen Konsumenten, die diese Unterstützung möglich gemacht haben.
 

Das tdh-Projekt: Mit Ernährungssicherung Zusammenhalt der Familien stärken

Im Dorf Mahubo gibt es so gut wie keine Arbeit, keine Schule und nicht ausreichend Wasser, um Felder zu bewirtschaften. Die Familien sind verarmt Armut jedoch treibt die Kinder in die Fänge skrupelloser Kinderhändler. Die Organisation Rede Came möchte durch die Einführung einer sehr schonend arbeitenden, effizienten ökologischen Landwirtschaft dafür sorgen, dass Familien sich wieder selbst versorgen und ein Auskommen erwirtschaften können. Damit ist auch die Lebensgrundlage für die Kinder gesichert.
Das Wissen um die traditionelle Landwirtschaft ist in Mosambik durch die langjährigen Kriege verschüttet worden. Im Rahmen des Projektes lernen die Menschen in Mahubo wieder den Umgang mit Saatgut und Pflanzen. Zusätzliche Bildungsprojekte schulen sie in Sachen Wassermanagement. Der Aufbau neuer Dorfstrukturen sorgt für die aktive Teilhabe aller Einwohner.
Die Erfahrungen in Mahubo werden gesammelt und damit auch für andere Dörfer verfügbar, die Hilfe zur Selbsthilfe in Anspruch nehmen möchten.