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Quitte

Zur Pflanze

Die Quitte ist sowohl der Name des bis zu 8 m hohen Baums als auch der gelben Früchte, die er im Herbst trägt. Wie der Apfel ist die Quitte ein Kernobstgewächs. Ihr Ursprung liegt im Kaukasus, wo sie bereits vor 4000 Jahren kultiviert wurde. Laubblätter, Blattstiele, Blütenstiele und Früchte sind flaumig behaart. Die Blütezeit der Quitte ist im Mai und Juni, die Früchte werden spät im Oktober geerntet.

Geschmack

Während es im Mittelmeerraum einige Quittenarten gibt, die man roh essen kann, sind Quitten aus unseren Breitengraden aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts roh eher ungenießbar. Auch haben sie den Ruf, schwer zu verarbeiten zu sein: Sie sind pelzig und hart. Der Geschmack verarbeiteter Quitten ähnelt dem von Äpfeln und Birnen.

Wissenswertes

Quitten haben eine große symbolische Bedeutung: Sie stehen für Liebe, Glück und Fruchtbarkeit. Auch haben sie eine lange Vergangenheit als Heilpflanze. Schon Hippokrates empfahl sie bei Magen-Darm-Problemen und Fieber. Früher wurden die Früchte gern in den Kleiderschrank gelegt, um Motten zu vertreiben und um der Kleidung einen angenehmen Duft zu verleihen.

 

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