Teewissen

Zubereitung

Zur Zubereitung eines Tees gehört mehr, als Blätter in heißes Wasser zu tauchen. Widmet man ihr nicht genügend Aufmerksamkeit, beraubt man sich nicht nur um den perfekten Teegenuss, sondern auch um einige Minuten wahrer Entspannung.

Matcha: die perfekte Zubereitung

Damit Matcha nicht bitter und flach schmeckt, sondern vollmundig und süßlich, sollten Sie folgende Zubereitungs-Tipps beherzigen.

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1. Temperatur:
Frisches, kaltes Wasser aufkochen und ca. 7 Minuten offen stehen lassen, damit es auf etwa 70 Grad Celsius abkühlt.

2. Dosierung:
Geben Sie 1 - 2 g Matcha (1/2 - 1 Teelöffel – je nach von Ihnen gewünschter Intensität) in ein feines Sieb und streichen das Pulver in die Matcha-Schale (= eine Müslischale tuts auch). Das Sieben sorgt dafür, dass sich der Tee besonders fein auflöst und nicht klumpt.
Anstatt zu sieben können Sie das Matcha-Pulver auch mit wenig Wasser zu einem cremigen Brei verrühren.

3. Schlagen:
Übergießen Sie den Matcha nun mit etwa 70 - 80 ml des heißen Wassers und schlagen es ca. 30 Sekunden im Wasser auf, bis sich ein feiner Schaum bildet. Beim Schlagen führen Sie am besten eine W-Bewegung durch. Traditionell schlägt man Matcha mit einem Matcha-Besen auf, ein kleiner Schneebesen funktioniert auch gut.

4. Genießen:
Lassen Sie den Tee vor dem Trinken einige Sekunden stehen. Dann genießen.

5. Lagern: Um Aroma und Farbe des Matchas zu bewahren, sollte der Tee gekühlt gelagert werden, am besten im Gefrierfach. Außerdem muss die Dose nach dem Gebrauch wieder gut verschlossen werden.

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Freischwimmer

Loser Schwarz- oder Grüntee schwimmt gerne frei. Das heißt, je weniger beengt er sich entfalten kann, desto besser.

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Nur dann können die getrockneten Blätter richtig aufquellen und ihren ganzen Geschmack abgeben. Am besten eignen sich Teekannen, bei denen das Sieb fast so groß ist wie die Kanne selbst. Oder man wendet die Zwei-Kannen-Methode an: in einer wird aufgegossen und nach der Ziehzeit in die zweite, vorgewärmte Kanne gesiebt.

Das weitverbreitete Tee-Ei eignet sich nur für recht krümelige Broken-Qualitäten und dann sehr kleine Mengen, z. B. für eine Tasse.

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Die Temperatur

Während Kräuter- und Früchtetees sowie Schwarzer Tee gerne hohe Temperaturen haben, mögen es der Grüne und Weiße Tee lieber etwas kühler.

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Heißt: Alle Tees, mit Ausnahme von Grünem und Weißem, sollten mit 100 °C heißem Wasser aufgegossen werden. Grüner und Weißer Tee in der Regel mit 70-90 °C heißem Wasser. Dazu erst das Wasser aufkochen und anschließend auf die gewünschte Temperatur abkühlen lassen.

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Wie lange wird gezogen?

Die Länge der Ziehzeit kommt ganz auf den jeweiligen Teetrinker an. Bei Schwarzem Tee erhält man bei einer dreiminütigen Ziehzeit einen etwas leichteren, aber auch anregenderen Tee, da als erste das Koffein aus den Blättern gelöst wird.

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Lässt man ihn 5 Minuten oder gar länger ziehen, lösen sich immer mehr Gerbstoffe aus, die das Getränk bitter machen. Dafür wirkt er dann beruhigender – auch wieder bedingt durch die Gerbstoffe.

Grünen oder Weißen Tee lässt man noch kürzer ziehen. Je nach Sorte reichen schon 1-2 Minuten für eine anregende Wirkung. Auch hier ist es so, dass eine längere Ziehzeit, bedingt durch ausgelöste Gerbstoffe, zu einem beruhigend wirkenden Getränk führt.

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