Qualität beginnt beim

Einkauf

Beim Einkauf vor Ort machen wir uns ein genaues Bild: Wie wird geerntet, was baut der Nachbar an, wie wird gelagert, getrocknet oder sortiert? Mögliche Risiken fließen in unsere Prüfpläne ein. Qualität sichern heißt um die Ecke denken  über geografische Entfernungen hinweg. Eine Lebensbaum Einkaufsreise hat wenig gemein mit dem Reisekatalog in Hochglanz. Doch fernab der Costa Brava bietet die Welt eine außergewöhnliche Geschmacksfülle, noch längst nicht alles ist entdeckt. Mit dieser Gewissheit suchen wir weiter nach besonderen Qualitäten.

Film "Faszination Tee" (18:55 Min.)

Warum wird Schwarztee am besten am frühen Morgen gerollt? Wie werden unsere Teesorten ausgewählt? Antworten geben Ulrich Walter und Sanjay Bansal im Film "Faszination Tee".

Film ansehen
Weniger

So passt der Apfel in die Tasse

Um die besten Äpfel für unsere Tees zu finden, mussten wir nicht weit reisen: In Lindau am Bodensee ist der Bioland-Apfelbauer Claudius Haug von der ÖKOBO, Erzeugergemeinschaft für ökologisches Bodenseeobst, für Lebensbaum der richtige Mann am rechten Ort.

Weiterlesen

Das fast maritime, milde Klima des Bodensees sorgt für ein perfekt ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis der Äpfel.
Nun verhält es sich aber so, dass ganze Äpfel nicht in jede Teetasse passen. Und kleinschneiden und trocknen, das können wir nicht selbst. Da sind Experten gefragt.
Gar nicht weit von Lindau, und schon in richtiger Richtung gen Norddeutschland,liegt die Lösung. Bei der Firma Völpel in Königsmoos werden unsere Bodensee-Äpfel gereinigt, kleingeschnitten und schonend und sortenrein getrocknet. Genau so, wie wir es wollen.
Schon vor mehr als 50 Jahren baute Anton Völpel die erste Trocknungsanlage. Heute verfügt das Unternehmen über modernste Maschinen mit Blockheizkraftwerk und Wärmerückgewinnung. Natürlich ist der Betrieb bio-zertifiziert. Lebensbaum arbeitet inzwischen seit 25 Jahren mit Familie Völpel zusammen.

So wie mit Völpel arbeiten wir für spezielle Produktionsschritte seit vielen Jahren mit Fachbetrieben zusammen. Weil wir weder von uns noch von anderen verlangen, alles zu können. Aber in dem, was sie können, sind unsere Partner die Besten.

Weniger

Kaffee: Bio ist besser. Aber ist Bio genug?

Kaffee

Das Biosiegel gewährleistet, dass der Anbau der Kaffeepflanzen für unsere Lebensbaum Kaffees ökologisch erfolgt. Soweit, so gut. Allerdings sagt das Siegel allein nichts über die Arbeits- und Sozialstandards bei unseren Anbaupartnern aus.

Weiterlesen

Kaffeebohnen stammen jedoch in der Regel aus Ländern, in denen erhöhte Risiken für die Verletzung von Arbeits- und Sozialstandards bestehen. Fair- und Sozial-Zertifizierung prüfen zwar Arbeits- und Sozialstandards, bei Richtlinien zum Anbau wiederum greifen sie zu kurz.

Lieferanten für unseren Lebensbaum Kaffee sind deshalb doppelt geprüft. Die Bio-Zertifizierung ist grundsätzliche Voraussetzung. Ein zusätzlicher Standard – oder eine von uns beauftragte Auditierung – weist darüber hinaus die Einhaltung von Arbeits- und Sozialanforderungen nach.

Im Detail bedeutet das für alle Bio-Kaffees, die unsere Rösterei einkauft:

Zertifizierungen unserer Ursprungslieferanten

Anteil am Kaffeeeinkauf in 2016

Bio + Fairtrade + UTZ

3,7 %

Bio + Fairtrade

30,8 %

Bio + Naturland Fair

5,0 %

Bio + UTZ

54,6 %

Bio + Umwelt- und Sozialaudit im Auftrag und auf Kosten von Lebensbaum gemäß Lebensbaum Anforderungen

4,9 %

Bio noch ohne doppelte Prüfung*

1,1 %

Summe

100 %

*Ein geringer Anteil des Kaffees stammt von einem neuen kolumbianischen Lieferanten ohne über Bio hinausgehende zusätzliche Zertifizierung oder Auditierung. Dabei handelt es sich um einen Lieferanten, bei dem wir die Verhältnisse vor Ort persönlich kennen und für den eine Doppelzertifizierung aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten ökonomisch keinen Sinn macht. Diesen Lieferanten werden wir in 2018 gemäß unserer Anforderungen auditieren lassen. 

Weniger

So fern wie nötig

So fern wie nötig

Keine Frage: Matetee muss aus Südamerika kommen. Er braucht die dort vorherrschenden, gleichbleibenden Temperaturen, die im Schnitt zwischen 20 und 23 Grad liegen.

Weiterlesen

Auch eine mittlere bis hohe Luftfeuchtigkeit ist Voraussetzung. Liegt der Standort dann noch zwischen 400 und 800 Höhenmetern, hat das koffeinhaltige Gewächs seine idealen Wachstumsbedingungen gefunden. Diese geografische Konstellation ist Naturgesetz und lässt sich nicht in einem niedersächsischen Gewächshaus nachstellen.
Allerdings sorgen wir dafür, dass der Matetee nicht mit dem Flugzeug zu uns gelangt, sondern mit dem Schiff.
Bei Rohstoffen, die unser mitteleuropäisches Klima sehr wohl leiden können und in entsprechender Qualität von unseren Anbaupartnern kultiviert werden, kaufen wir auch in Mitteleuropa ein. Bevorzugt in Deutschland und den Nachbarländern. So nah wie möglich eben.

Weniger