Verbandsware

Bevorzugt kaufen wir Verbandsware. Verbandsware stammt von Bio-Landwirten, die sich in Anbauverbänden wie Demeter, Naturland oder Bioland zusammengeschlossen haben. 

Wir bevorzugen Verbandsware

Die Zertifizierungsanforderungen der Bio-Verbände gehen was die Verwendung von Düngemitteln, Kreislaufwirtschaft oder artgerechte Tierhaltung angeht noch über die Kriterien der EG-Öko-Verordnung hinaus.

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Nur bei Produkten, bei denen wir ganzjährig Verbandsware bekommen, schreiben wir das auch auf die Verpackung (u. a. Demeter Plantagen Kaffee). So verhindern wir, dass wir mehrmals im Jahr die Verpackung wechseln müssen: mal mit der Auslobung Verbandsware, mal ohne Auslobung Verbandsware. Verpackungswechsel sind aufwändig, sie verursachen unnötige Lager- und Produktionskosten, die wir unseren Kunden nicht zumuten wollen. Aus Gründen der Vereinfachung verzichten wir auch bei einem Großteil unseren Tee- und Gewürzmischungen auf die Auslobung der enthaltenen Verbandsware.

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Über Demeter

Demeter, Göttin der Jahreszeiten, der Fruchtbarkeit: eine große Namenspatronin, die sich der Demeter-Verband 1924 aussuchte. Doch der Verein, nach dessen strengen Richtlinien der biologisch-dynamische Landbau Rohstoffe von besonderer Qualität erzeugt, wird seinem Namen durchaus gerecht.

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Mehr noch als im Biolandbau betrachtet man in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft nach den Lehren Rudolf Steiners den Hof als Organismus. Alles, was er benötigt, soll er selbst hervorbringen. Mist? Von den eigenen, wesensgerecht gehaltenen Tieren – Tierhaltung ist beim Demeter-Hof obligatorisch. Tierfutter? Vom eigenen Feld, 100 Prozent Bio. Natürliche Düngemittel von außen zuzuführen, etwa von einem anderen Demeter-Hof, sollte die Ausnahme sein.

Überhaupt ist die Absicht von Demeter nicht, den Boden zu düngen, sondern, ihn zu beleben: „Der Bauer ernährt das Bodenleben, nicht die Pflanzen“, erklärte Rudolf Steiner diesen Ansatz.

Die dafür eingesetzten Mittel, im Demeter-Sprachgebrauch Präparate genannt, mögen den ein oder anderen eher mystisch als landwirtschaftlich anmuten: Kuhhörner, die erst mit frischem Mist gefüllt und dann für ein halbes Jahr im Boden vergraben werden, sind durchaus eine sonderbare Vorstellung. Im Frühling mit Wasser verdünnt auf den Boden aufgetragen, fördert dieses Hornmist-Präparat die jungen Pflanzen in der ersten Entwicklungsphase. Die Wirkung der biodynamischen Präparate ist wissenschaftlich in verschiedenen Studien belegt worden. So wachsen Pflanzen von besonderer Güte heran. Und wir sagen: Das schmeckt man auch!

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