Unsere

Historie

Vor 35 Jahren tritt Ulrich Walter als Unternehmer mit dem Anspruch an, hochwertige, natürliche Lebensmittel anzubieten. Sein Ansatz ist schlicht, aber dafür eindeutig: keine industriell verarbeitete Nahrung, sondern pure Qualität. Das Produkt soll im Mittelpunkt stehen, keine ausgefeilte Markenstrategie. Im Sommer 1979 übernimmt er den Bioladen der norddeutschen Kleinstadt Diepholz. Schnell muss Ulrich Walter feststellen: Kaffee, Tee und Gewürze in Bioqualität gibt es nicht. Also macht er sich auf die Suche. Seine Reisen führen ihn nach Südfrankreich, Ägypten und später bis nach Indien. Was seitdem passiert ist und wie aus dem kleinen Bioladen Lebensbaum ein mittelständisches Unternehmen geworden ist, erfahren Sie hier.

1979: Das Gründungsjahr

Im Sommer 1979 fuhr Unternehmensgründer Ulrich Walter zum Bioladen der Kleinstadt Diepholz. Er brauchte Möhren, Brot, vielleicht auch Haferflocken. Als er rauskam, hatte Ulrich Walter das ganze Geschäft gekauft. Wie es dazu kam? Im Fenster hing ein Schild, darauf stand „Geschäftsaufgabe“. Der Inhaber hatte es eilig. Er wollte zu Bhagwan nach Poona. Walter sagte kurzentschlossen zu ihm: „Nimm das Schild da wieder raus, ich übernehme die Verantwortung.“

1980-1985

Beginn der eigenen Herstellung.

Weiterlesen
1983
Beginn der eigenen Herstellung in Rehden

Nach der Übernahme des Bioladens musste Ulrich Walter feststellen: Kaffee, Tee und Gewürze in Bioqualität gibt es nicht. Also macht er sich auf die Suche. Seine Reisen führen ihn nach Südfrankreich, Ägypten und später bis nach Indien. Die Rohwaren, die er auf seinen Reisen einkauft, siebt er im heimischen Betrieb in Wäschewannen. Flinke Hände füllen die Produkte mit kleinen Schippen in Tüten ab. Schon bald übersteigt die Nachfrage das, was zwei Personen alleine herstellen können.

Gründungsmitglied Naturkost e.V. (Vorläufer BNN)
1984
Beginn der Handelspartnerschaft Sekem/Ägypten

1984 macht ein Großhändler aus Süddeutschland Ulrich Walter auf eine Initiative in Ägypten aufmerksam. Dort werden Biogewürze und Biotees produziert. Sogar Demeter-kontrolliert. Auf einen Brief an die Familie Abouleish erhält er keine Antwort. Kurzerhand packt er seinen Koffer und macht sich auf den Weg zur Sekem-Farm. 

Mehr zu Sekem 

Neuheiten: Haustee
Weniger

1985-1989

Wir veröffentlichen unsere erste Posterzeitung.

Weiterlesen
1987
Mitgliedschaft Demeter
1988
Einführung der Lebensbaum Posterzeitung (erstes Kundenmagazin)

Warum Lebensbaum als Firma im Aufbau mit gerade 8 Mitarbeitern eine Posterzeitung herausgibt, erklärt Gründer Ulrich Walter so: „Ich musste Informationen streuen. Wir waren die erste Biomarke für Kaffee, Tee und Gewürze. Wir wollten den Bioläden und Großhändlern die Möglichkeit geben, ihre Kunden über diese Produkte zu informieren.“

Weniger

1990-1999

Wir bekommen unsere erste vollautomatische Verpackungsanlage.

Weiterlesen
1990
Mitgliedschaft Bundesverband Naturkost Naturwaren e.V. (BNN)
1991
Erstes Lebensbaum-Blatt ersetzt Posterzeitung

Warum, erklärt Gründer Ulrich Walter so: „Es gab viele Pamphlete, aber nicht einmal eine Branchenzeitschrift. Die Vorläufer der „Schrot&Korn“ haben wir 1983 in Arbeitskreisen entwickelt. Es gab ein reges Interesse an Bio-Themen. Daher haben wir auch das Poster zu einer kleinen Hauszeitschrift gemacht, dem Lebensbaum Blatt. Die erste Ausgabe hatte schon eine Auflage von 10.000 Heften.“

Neuheiten: z. B. Minero Kaffee, Espresso speciale
1992
15 Mitarbeiter 
Mitgliedschaft Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM) 
Neuheiten: z. B. Earl Grey
1993
Erste Bio-Zertifizierung

Bio-zertifiziert sind all unsere Produkte seit der Einführung der EG-Öko-Verordnung. Lebensbaum war das zweite Unternehmen Deutschlands, das sich zur Zertifizeirung anmeldete. Einmal im Jahr werden wir durch die BCS Öko-Garantie, Nürnberg, überprüft. Dabei wird der gesamte Warenfluss kontrolliert. Dieser ist bei uns jederzeit vom Feld bis zum Regal zu 100 % transparent nachvollziehbar. 

Umzug von Rehden nach Diepholz

Aufgrund des Unternehmenswachstums war Lebensbaum Anfang 1993 auf vier Standorte innerhalb Rehdens verteilt: Lager, Produktion, Verwaltung, noch ein Lager... Durch den Umzug ins wenige Kilometer entfernte Diepholz konnte alles wieder vereint werden. 

Neuheiten: z. B. Babytee
1994
Neuheiten: z. B. Mate, Lebkuchengewürz
1995
Mitgliedschaft Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.)
Neuheiten: z. B. Demeter Darjeeling, Ostfriesenmischung  
1996
Neuheiten: z. B. Gourmet-Kaffee, Jogger’s Tea®, Mexikanische Küche
1997
35 Mitarbeiter
Erlangung von DIN ISO 9001 und EU-Öko-Audit 
Erste vollautomatische Verpackungsanlage

Weder mit noch so vielen Schippchen in der Handabfüllung, noch mit der einsamen halbautomatischen Verpackungsanlage konnte man der Nachfrage an Tees oder Gewürzen Herr werden. Es wurde Zeit für eine automatische Verpackungsanlage.

1998
Neuheiten: z. B. Indische Küche, Arabische Küche
1999
Neuheiten: z. B. Grüntee Gunpowder, ganze Chillies, Bunter Pfeffer, Grüntee Earl Grey
Weniger

2000-2009

Wir bauen und beziehen unser neues Betriebsgebäude.

Weiterlesen
2000 
Neuheiten: z. B. Stilltee, Espresso Minero, ganze Bohne
2001
56 Mitarbeiter
Neues Betriebsgebäude, nach ökologischen Gesichtspunkten erbaut 
Umzug von Produktion & Lager ins neue Gebäude
Bio-Siegel

Seit seiner Einführung tragen all unsere Produkte das 6-eckige Bio-Siegel.

Gründung eines eigenen Betriebsrats
2002
Einführung Naturstrom

Als wir an die lokalen Stadtwerke herantraten und Strom aus regenerativen Quellen anfragten, da ernteten wir erstaunte Blicke. Im Energie-Portfolio war Strom aus Sonne, Wind und Wasser nicht erhältlich. Doch aus dem anfänglichen Erstaunen wurde schnell ein gemeinsames Pilotprojekt. 2002 haben wir als erster Abnehmer TÜV-zertifizierten Ökostrom bezogen. Für den Ökostrom zahlen wir einen zweckgebundenen Aufpreis, der in neue regenerative Stromerzeugungsanlagen in der Region fließt.

Umzug der Verwaltung ins neue Gebäude
Einweihungsfeier im Mai mit Tag der offenen Tür
Neuheiten: z. B. Grillgewürz, Janoschtees
2003
Innovationspreis des Verbraucherschutzministeriums für das Lebensbaum Partner-System

Den Innovationspreis haben wir 2003 für unser Lebensbaum Partner-System in Empfang nehmen dürfen. Die Jury des Bundesministeriums für Verbraucherschutz und Landwirtschaft war begeistert, dass bei Lebensbaum nicht allein die Preispolitik im Vordergrund steht: Auch Arbeitsbedingungen, medizinische Versorgung und Umweltschutz werden bei jedem Lieferanten bewertet. Daran hat sich seit 2003 nichts geändert. Mit einer Ausnahme: Heute sind nicht nur 30 Lieferanten erfasst, sondern weit über 100. Der Grund: Lebensbaum wächst und alle Lieferanten werden konsequent erfasst. 

Oskar für den Mittelstand

Den Oskar bekamen wir für unser Engagement in der Region und die besondere Kundennähe von Lebensbaum. Außerdem beeindruckte die Jury, dass Lebensbaum Haltung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden weiß. Typisch Mittelstand, finden wir.

Neuheiten: z. B. Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, Baby-Fenchel-Tee, Zimt-Zucker, Bourbon-Vanillezucker
2004
Integriertes Management System (IMS)

Nicht zufällige, sondern im vornherein exakt bestimmte Qualität ist der Zweck unseres „Integrierten-Management-Systems“. Das gilt natürlich für klassische Qualitäts-Parameter wie Produktsicherheit und Hygiene. Aber nach unserem Qualitäts-Verständnis geht es um mehr: Wir wollen sichere, hochwertige Bioprodukte, die umweltfreundlich und unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Dies erreichen wir durch unser Management-System, das unterschiedlichste Anforderungen wie Produktsicherheit, Lieferanten-Bewertung und Umwelt-Management gemeinsam koordiniert. 

B.A.U.M.-Umweltpreis

In seiner Laudatio nannte Ernst-Ulrich von Weizsäcker zwei Gründe, warum Lebensbaum den renommierten Umweltpreis bekommt: 1. Das Pilotprojektes zur Verwendung regenerativer Energien aus der Region. 2. Das Lebensbaum Partner-System.

Neuheiten: z. B. Grill-Gewürzsalz, Tomaten-Gewürzsalz, Tulsi
2005
73 Mitarbeiter
IFS-Zertifizierung (International Food Standard)

Der International Food Standard ist ein Zertifikat für Lebensmittelsicherheit und-qualität. Schon seit 1997 haben wir unser Qualitätsmanagement nach ISO 9001 kontrollieren lassen. 

Gütesiegel „Ethics in Business"

Ethik und Geschäft gehören bei Lebensbaum untrennbar zusammen. Das sieht auch “Ethics in Business“-Mentor Ulrich Wickert so. Das Gütesiegel erhielten wir für unseren betrieblichen Umweltschutz und die Lebensbaum Kinder- und Jugendprojekte in Entwicklungsländern. Hervorgehoben wurde außerdem das Lebensbaum Partner-System. 

Neuheiten: z. B. Beeren-Waldmeister, Leckermäulchen-Tee, Grüntee Ingwer Zitrone
2006
Veröffentlichung des ersten Lebensbaum Nachhaltigkeitsberichts
Bremer Umweltpreis Nordwest: Partnerschaftspreis

Die Jury überzeugte, dass bei Lebensbaum Umweltschutz Teil des Geschäftsmodells ist. „Lebensbaum zeigt, dass es möglich ist, entlang der gesamten Wertschöpfungskette Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen“, erklärte Laudator Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident der Universität Oldenburg (seit 2010 Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH).

Neuheiten: z. B. Bruschetta, Al Arrabiata, Café Dia
2007
90 Mitarbeiter
Gründung der Lebensbaum-Stiftung
Agendapreis der Stadt Diepholz

Mit dieser Auszeichnung würdigt die Stadt Diepholz die besonderen Leistungen von Lebensbaum in Sachen regionaler Klimaschutz.

Neubau Logistikzentrum BiologX
Neuheiten: z. B. Salsa Picante
2008
B.A.U.M-Preis Büro und Umwelt
Klimafreundlicher Versand

All unsere Päckchen, Pakete und Briefe verschicken wir seit 2008 klimaneutral mit dem GoGreen-Service der Deutschen Post.

Neuheiten: z. B. drei Sorten Chai
2009
100 Mitarbeiter
Erweiterung des Firmengebäudes um zweite Produktionshalle
Geothermieanlage

Seit 2009 heizen wir mit Erdwärme, die uns Mutter Erde direkt vor der Haustür bereitstellt. Damit machen wir uns von fossiler Energie, die immer knapper und damit teurer wird, unabhängig.  

30-Jahr-Feier mit Tag der offenen Tür
Neuheiten: z. B. Gewürzsalz mediterran und scharf & würzig, Früchtetees Sanddorn-Cranberry und Granatapfel-Orange
Weniger

2010 - heute

Lebensbaum wird Moorpate, Ulrich Walter Entrepreneur des Jahres.

Weiterlesen
2010
For Life-Zertifizierung

Für die for life-Zertifizierung werden u. a. Arbeitssicherheit, Sozial-Leistungen und Umweltschutz bei Lebensbaum geprüft. Das IMO (Institut für Marktökologie), Weinfelden, Schweiz, überprüft einmal im Jahr Kriterien wie Unfallverhütungsvorschriften, Anti-Diskriminierungs-Maßnahmen, Mitarbeiterzufriedenheit, Umweltengagement, Energieverbrauch sowie besondere Aktivitäten im Umweltschutz/Klimaschutz/Biodiversität – kurz: unsere Corporate Social Responsibility (CSR).

Bauminvest
Neuheiten: z. B. Maxibag Weisser Tee Holunderblüte, Fastenkräuter, Schoko-Chai, Waldbären-Tee
2011
123 Mitarbeiter
Ideenfeuer - Kooperationspreis der Land- und Ernährungswirtschaft 

Dieser Preis würdigt die Lebensbaum Nachhaltigkeits-Strategie als besonders zukunftsfähig. Besonders hervorgehoben wurde, dass die Mitarbeiter konsequent in das Thema Nachhaltigkeit eingebunden werden. Ideenfeuer 2011 zeichnet besonders innovative Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aus. Der Wettbewerb wird von den Landesregierungen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens unterstützt. 

Visionswald

Auf einer Fläche von 5 Hektar lassen wir 5.000 „Lebensbäume“ pflanzen, die in den nächsten 50 Jahren Teil eines 620 Hektar großen Regenwaldes werden. Mehr dazu hier. Im Laufe der Jahre wird der nachwachsende Wald nahezu 80.000 Tonnen CO2 binden, seltenen Tieren wie dem Jaguar oder Tapir einen geschützten Lebensraum bieten und lokale Arbeitsplätze in der nachhaltigen Waldwirtschaft schaffen.  

Neuheiten: z. B. erste Demeter-Würzmischungen Deutschlands (Orientalische Genussmomente)
2012
132 Mitarbeiter
Moorpatenschaft

Seit 2012 unterstützen wir die Renaturierung des Diepholzer Moores, finanziell, ideell und tatkräftig.

Neuheiten: z. B. erster Demeter Espresso Deutschlands (Kaapi Kerala)
2013
144 Mitarbeiter
A+-zertifizierter Nachhaltigkeitsbericht

2013 hat Lebensbaum als erstes Bio-Unternehmen einen  A+ bestätigten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Der Bericht hat das bestmögliche Anwendungsniveau der Global Reporting Initiative (GRI) erfüllt, gerade einmal drei deutschen Mittelständlern ist das bisher gelungen.

Biomarke des Jahres
Demeter-Produkt des Jahres

2013 wurde unser Espresso Kaapi Kerala zum Demeter-Produkt des Jahres ernannt. Demeter steht für einen besonders naturnahen, biologisch-dynamischen Anbau nach strengen Richtlinien. Kaapi Kerala ist der erste Espresso Deutschlands, der dieses Siegel tragen darf.

Entrepreneur des Jahres

Ulrich Walter erhält diese Auszeichnung für seine Unternehmerischen Leistungen.

Top 3 „Deutschlands nachhaltigste Unternehmen 2013“

Lebensbaum wurde beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis unter die drei nachhaltigsten Unternehmen in der Kategorie bis 499 Mitarbeiter gewählt. 

2014
155 Mitarbeiter
35 Jahre Lebensbaum
CSR Preis der Bundesregierung

Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung werden seit 2013 Unternehmen ausgezeichnet, die ökonomisch, ökologisch und sozial verantwortungsvoll wirtschaften. Lebensbaum gewinnt diesen Preis in der Kategorie 50 bis 499 Mitarbeiter.

Top 3 „Deutschlands nachhaltigste Unternehmen 2013“

Lebensbaum wurde erneut beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis unter die drei nachhaltigsten Unternehmen gewählt.

2015
165 Mitarbeiter
Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen 2015

Lebensbaum ist Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen im Jahr 2015. Zu diesem Schluss kam eine Expertenjury und verlieh uns den Preis in der Kategorie der mittelgroßen Unternehmen.

iF Design Award für Tee Meisterwerke

Dass unsere Tee Meisterwerke nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch meisterlich sind, bestätigte jetzt eine 50-köpfige Experten-Jury vom iF Design Award.

Neues Lager für Rohware

 

Weniger