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12. Juni 2018

Äpfel vom Bodensee

Lebensbaum Früchtetees benötigen keine Aromazusätze, die Qualität der von uns verarbeiteten Früchte macht sie schlicht überflüssig. Diese besondere Qualität erreichen unsere landwirtschaftlichen Erzeuger durch handwerkliches Können und perfekte Anbaubedingungen. Kurz: Die richtigen Leute bauen das Richtige am rechten Ort an.
Ausgezeichnete Weine und süße Äpfel

Claudius Haug ist für Lebensbaum der richtige Mann am rechten Ort. Sein Bioland-Betrieb in Lindau am Bodensee keltert nicht nur ausgezeichnete Weine (wir haben das geprüft), sondern erntet von Mitte August bis Ende Oktober für uns auch herrlich süße Äpfel. Das fast maritime, milde Klima des Bodensees sorgt für ein perfekt ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis der Äpfel.

Widerstandsfähige Apfelsorten statt Pflanzenschutz-Mittel

Da Biobauer Haug auf chemisch, synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet, setzt er auf widerstandsfähige Apfelsorten. Für starke, gesunde Bäume und gute Früchte ist neben der richtigen Sortenwahl ein guter, lebendiger Boden entscheidend. Haug düngt daher seinen Boden organisch, der Mist kommt vom benachbarten Reiterhof. Viele Regenwürmer bearbeiten seinen Boden und bauen die gefallenen Blätter ab. Dadurch befinden sich im nächsten Jahr weniger Pilzsporen im Boden. Das wiederum verringert die Gefahr von Krankheiten in der Apfelplantage. „Ein positiv-Kreislauf“, lacht Haug. „Typisch für die Natur und den Ökolandbau, der diese Kreisläufe für sich zu nutzen weiß“.

Ihm sind die Normen gegen den Strich gegangen

Wenn doch zusätzlicher Pflanzenschutz einmal notwendig ist, dann setzt Haug auf Präparate, die in der Natur vorkommen. Algenextrakte mobilisieren die Abwehrkräfte der Bäume, pflanzliche Öle werden gegen Milben eingesetzt. Claudius Haug ist fasziniert von den natürlichen Regelmechanismen der Natur. Biobauer ist er aber aus einem anderen Grund geworden. Ihm sind die Normen der konventionellen Lebensmittelwirtschaft gegen den Strich gegangen. „Die wollten nur noch wissen, wie ein Apfel aussieht und haben sich für den Geschmack gar nicht interessiert“, erzählt Haug.

„Ich kann viel eigenständiger arbeiten“

„Als Biobauer habe ich die landwirtschaftliche Produktion wieder in meiner Hand, ich kann viel eigenständiger arbeiten“, macht Haug deutlich. „Es gibt noch viel zu tun, wir wollen im ökologischen Sinne immer besser werden. Das heißt möglichst wenig von außen reinbringen und die Natur selber machen lassen“, erzählt Haug.

„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht; ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen”, soll Martin Luther gesagt haben. Ob er auch ohne Weltuntergang ein Bäumchen gepflanzt hat, ist historisch nicht verbürgt. Fest steht dagegen, dass Biolandbauer Haug regelmäßig neue Apfelbäumchen pflanzt. Einwandfrei belegt durch so manchen Lebensbaum Früchtetee, in dem sich Haugs wunderbare Äpfel wiederfinden.

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