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10. März 2011

Reise um die Welt – Wir starten in Diepholz

Einwohner: Stadt: 16.600, Landkreis: 220.000

Sprache: Hochdeutsch, Plattdeutsch

Berühmt für: Diepholzer Gans und Diepholzer Moorschmucke

Und Lebensbaum? Hat hier seinen Ursprung und bis heute seinen Standort

Lebensbaum ist fest in Diepholz verwurzelt. Vor gut 30 Jahren begann hier die Geschichte des Unternehmens – hier wollen wir auch unsere Lebensbaum Weltreise beginnen.

Diepholz ist ein kleines Städtchen auf halber Strecke zwischen Osnabrück und Bremen. Die Stadt hat ihr besonderes, norddeutsches Flair und, so wie die Menschen hier, einen freundlich-unaufdringlichen Charme.

Im historischen Stadtkern von Diepholz reihen sich die niedrigen Fachwerkhäuser dicht aneinander und geben der Innenstadt einen heimeligen Anstrich. Schmale Flüsschen und Kanäle durchziehen den Ort. Und mittendrin das Diepholzer Schloss. Sein 43 Meter hoher Wehrturm ist seit 1.000 Jahren das alles überragende Bauwerk und noch heute Wahrzeichen unserer beschaulichen Heimat. Hier findet sich das kleine Geschichtsmuseum der Stadt. Kinder gucken beeindruckt durch die Kerkertür im Erdgeschoss des kalten Gemäuers. Hier sitzt ein zerzauster Pappmaschee-Geselle seine gerechte Strafe ab. Ob er in das vor der Stadt gelegene Rittergut Falkenhardt eingebrochen ist?

Der Name Diepholz geht übrigens auf die Bezeichnung der ersten Siedlung zurück, die Div Brock hieß. Das bedeutet so viel wie „schwankendes Bruch“ und weist auf die von vielen Mooren durchzogene Landschaft hin. Sie prägte gemeinsam mit der wechselvollen Geschichte des Torfabbaus über Jahrhunderte das Leben der Menschen hier. Davon übrig geblieben ist nur der sehenswerte Moorerlebnispfad. Er führt durch Teile eines einzigartigen, insgesamt 125.000 Hektar großen Stücks Natur, das heute als wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Tiere dient. Außerdem rasten hier und rund um den nahen See Dümmer, das zweitgrößte Binnengewässer Niedersachsens, riesige Zugvogelschwärme – darunter die beeindruckenden Wildgänse und tausende von majestätischen Kranichen.

Ein kulinarisches Erbe des Moores sind die Diepholzer Gans und die Diepholzer Moorschnucke. Beide Haustierarten sind inzwischen selten geworden. Beide zeichnen sich durch ihr robustes Wesen und ihre Genügsamkeit aus, die sie dem eintönigen Futter und dem rauen Klima verdanken. Sie wachsen langsamer als die Tiere anderer Rassen. Ihr Fleisch hat dadurch jedoch eine ungeheure Geschmacksintensität. Gourmets aus nah und fern lieben sie dafür.

Doch Diepholz kann nicht nur leise und gemütlich, sondern auch laut und ausgelassen sein. Zum Beispiel beim jährlich stattfindenden 2-tägigen Appletree Garden Festival. 2010 feierten rund 3.000 Fans bis zum Umfallen zur Musik von 16 Bands. Von wegen, wir Norddeutschen hätten kein Temperament! Wer das Festival kennt, weiß, dass das nicht stimmen kann.

Eine ganz andere Kombination von Beschaulichkeit und Temperament findet man in den türkischen Bergen zwischen Izmir und Antalya. Aus dieser sonnenverwöhnten Gegend bezieht Lebensbaum aromatische Kräuter und den einzigartigen Bergtee – von hier werden wir das nächste Mal berichten.

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