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19. Juni 2018

Sekem – Kräuter und Gewürze aus der Wüste

Ringelblumen, Basilikum, Koriander: Die Liste der Kräuter und Gewürze, die unser Lieferant Sekem seit mehr als 30 Jahren für uns in der ägyptischen Wüste anbaut, ließe sich beliebig fortführen.
Sekem

Weitab von Kairo verwandelt Sekem nach Demeter-Prinzipien Wüste in fruchtbares Land. Immer neue Flächen werden erschlossen.

Nahe der Stadt Minya teilt ein 18 Kilometer langes, grünes Wadi die Wüste in zwei Hälften. Geschützt im Tal werden hier u. a. Basilikum, Fenchel und Kamille angebaut. Dafür wurde alle 20 Hektar ein Brunnen gebohrt. Pro Hektar werden ca. 25 Tonnen Kompost aufgetragen. „Um fruchtbaren Boden zu schaffen, ist Kompost für mich das einzige nachhaltige Mittel“, erklärt Sekem-Geschäftsführer Helmy Abouleish. „Ohne Kompost könnte man das nur mit Hightechbewässerung und Kunstdünger erreichen, aber da benutzt man das Land nur als Träger, ohne es wirklich fruchtbar zu machen“, erläutert Abouleish weiter.

Ingenieure, Techniker und bis zu 100 Pflücker aus dem Umland arbeiten in dem Wadi. Oben auf dem Berg haben die Ingenieure eine Bibliothek. Abends trinken sie Tee und erzählen sich Geschichten vom ewigen Kampf des Menschen gegen die Wüste.

1976 hat Sekem Gründer Dr. Ibrahim Abouleish die ersten Brunnen in den Wüstenboden gebohrt. Niemand konnte damals ahnen, dass aus dem kleinen Stück Wüste einmal ein Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltige Bio-Landwirtschaft werden sollte.

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