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30. Juni 2018

Über Demeter

Demeter, Göttin der Jahreszeiten, der Fruchtbarkeit: eine große Namenspatronin, die sich der Demeter-Verband 1924 aussuchte. Doch der Verein, nach dessen strengen Richtlinien der biologisch-dynamische Landbau Rohstoffe von besonderer Qualität erzeugt, wird seinem Namen durchaus gerecht.
Kuhmistpräparate

Mehr noch als im Biolandbau betrachtet man in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft nach den Lehren Rudolf Steiners den Hof als Organismus. Alles, was er benötigt, soll er selbst hervorbringen. Mist? Von den eigenen, wesensgerecht gehaltenen Tieren – Tierhaltung ist beim Demeter-Hof obligatorisch. Tierfutter? Vom eigenen Feld, 100 % Bio. Natürliche Düngemittel von außen zuzuführen, etwa von einem anderen Demeter-Hof, sollte die Ausnahme sein.

Überhaupt ist die Absicht von Demeter nicht, den Boden zu düngen, sondern, ihn zu beleben: „Der Bauer ernährt das Bodenleben, nicht die Pflanzen“, erklärte Rudolf Steiner diesen Ansatz.

Die dafür eingesetzten Mittel, im Demeter-Sprachgebrauch Präparate genannt, mögen den ein oder anderen eher mystisch als landwirtschaftlich anmuten: Kuhhörner, die erst mit frischem Mist gefüllt und dann für ein halbes Jahr im Boden vergraben werden, sind durchaus eine sonderbare Vorstellung. Im Frühling mit Wasser verdünnt auf den Boden aufgetragen, fördert dieses Hornmist-Präparat die jungen Pflanzen in der ersten Entwicklungsphase. Die Wirkung der biodynamischen Präparate ist wissenschaftlich in verschiedenen Studien belegt worden. So wachsen Pflanzen von besonderer Güte heran. Und wir sagen: Das schmeckt man auch!

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