Erleben Sie unseren

Einkauf im Ursprung

Ganz egal ob Teeblätter aus Darjeeling, Arabica-Bohnen aus Mexiko oder Pfefferminze aus Oberösterreich: Qualität hat Herkunft. Daher kaufen wir im Ursprung ein. Hier erfahren Sie mehr über unsere Anbaupartner, mit denen wir teilweise schon seit Jahrzehnten zusammenarbeiten.

Äpfel vom Bodensee

Lebensbaum Früchtetees benötigen keine Aromazusätze, die Qualität der von uns verarbeiteten Früchte macht sie schlicht überflüssig. Diese besondere Qualität erreichen unsere landwirtschaftlichen Erzeuger durch handwerkliches Können und perfekte Anbaubedingungen. Kurz: Die richtigen Leute bauen das Richtige am rechten Ort an.

Weiterlesen
Ausgezeichnete Weine und süße Äpfel

Claudius Haug ist für Lebensbaum der richtige Mann am rechten Ort. Sein Bioland-Betrieb in Lindau am Bodensee keltert nicht nur ausgezeichnete Weine (wir haben das geprüft), sondern erntet von Mitte August bis Ende Oktober für uns auch herrlich süße Äpfel. Das fast maritime, milde Klima des Bodensees sorgt für ein perfekt ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis der Äpfel.

Widerstandsfähige Apfelsorten statt Pflanzenschutz-Mittel

Da Biobauer Haug auf chemisch, synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet, setzt er auf widerstandsfähige Apfelsorten. Für starke, gesunde Bäume und gute Früchte ist neben der richtigen Sortenwahl ein guter, lebendiger Boden entscheidend. Haug düngt daher seinen Boden organisch, der Mist kommt vom benachbarten Reiterhof. Viele Regenwürmer bearbeiten seinen Boden und bauen die gefallenen Blätter ab. Dadurch befinden sich im nächsten Jahr weniger Pilzsporen im Boden. Das wiederum verringert die Gefahr von Krankheiten in der Apfelplantage. „Ein positiv-Kreislauf“, lacht Haug. „Typisch für die Natur und den Ökolandbau, der diese Kreisläufe für sich zu nutzen weiß“.

Ihm sind die Normen gegen den Strich gegangen

Wenn doch zusätzlicher Pflanzenschutz einmal notwendig ist, dann setzt Haug auf Präparate, die in der Natur vorkommen. Algenextrakte mobilisieren die Abwehrkräfte der Bäume, pflanzliche Öle werden gegen Milben eingesetzt. Claudius Haug ist fasziniert von den natürlichen Regelmechanismen der Natur. Biobauer ist er aber aus einem anderen Grund geworden. Ihm sind die Normen der konventionellen Lebensmittelwirtschaft gegen den Strich gegangen. „Die wollten nur noch wissen, wie ein Apfel aussieht und haben sich für den Geschmack gar nicht interessiert“, erzählt Haug.

„Ich kann viel eigenständiger arbeiten“

„Als Biobauer habe ich die landwirtschaftliche Produktion wieder in meiner Hand, ich kann viel eigenständiger arbeiten“, macht Haug deutlich. „Es gibt noch viel zu tun, wir wollen im ökologischen Sinne immer besser werden. Das heißt möglichst wenig von außen reinbringen und die Natur selber machen lassen“, erzählt Haug.

„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht; ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen”, soll Martin Luther gesagt haben. Ob er auch ohne Weltuntergang ein Bäumchen gepflanzt hat, ist historisch nicht verbürgt. Fest steht dagegen, dass Biolandbauer Haug regelmäßig neue Apfelbäumchen pflanzt. Einwandfrei belegt durch so manchen Lebensbaum Früchtetee, in dem sich Haugs wunderbare Äpfel wiederfinden.

Wie passt der Apfel in die Tasse?
Die Antwort finden Sie im neuen Lebensbaum Nachhaltigkeitsbericht 2013.

Weniger

Ambootia – Spitzentees aus Darjeeling

Am Fuße des Himalaya, in der indischen Region Darjeeling, wachsen die feinsten Tees der Welt. Hier liegen die Teegärten unseres langjährigen Anbaupartners Ambootia Tea Group, der in exponierten Höhenlagen für uns Spitzentees nach allen Regeln der Kunst anbaut.

Weiterlesen

In Darjeeling wachsen Teepflanzen, die sehr feine, würzige Tees hervorbringen. Ihr komplexes Aroma ist das Ergebnis einer Konstellation aus Pflanzengenen, Bodenbeschaffenheit, Höhe, Temperatur und Regenfall, die in den Bergen Darjeelings einmalig ist.   

Die Erntemengen sind sehr viel niedriger als bei Teepflanzen die nicht aus Darjeeling kommen. Zum Vergleich: 9.000 Tonnen werden pro Jahr in der Region Darjeeling verarbeitet, die Gesamtproduktion Indiens liegt bei über einer Million Tonnen. Der Wachstumsstopp während des Winters, die Handpflückung sowie die orthodoxe Verarbeitung reduzieren den Ertrag und erhöhen seine Qualität.

Ambootia legt nochmal eine Schippe drauf und kultiviert alle Teegärten biologisch oder sogar nach Demeter-Richtlinien. Der Marienkäfer ist das Wappentier Ambootias. Seine wohlgeschätzte Anwesenheit zeugt von einer ökologisch intakten Landschaft. Was unser Anbaupartner Ambootia für Natur und Mensch noch macht lesen Sie hier:

Mehr zu Ambootia

Weniger

Sekem – Kräuter und Gewürze aus der Wüste

Sekem – Kräuter und Gewürze aus der Wüste

Ringelblumen, Basilikum, Koriander: Die Liste der Kräuter und Gewürze, die unser Lieferant Sekem seit mehr als 25 Jahren für uns in der ägyptischen Wüste anbaut, ließe sich beliebig fortführen.

Weiterlesen

Weitab von Kairo verwandelt Sekem nach Demeter-Prinzipien Wüste in fruchtbares Land. Immer neue Flächen werden erschlossen.

Nahe der Stadt Minya teilt ein 18 Kilometer langes, grünes Wadi die Wüste in zwei Hälften. Geschützt im Tal werden hier u. a. Basilikum, Fenchel und Kamille angebaut. Dafür wurde alle 20 Hektar ein Brunnen gebohrt. Pro Hektar werden ca. 25 Tonnen Kompost aufgetragen. „Um fruchtbaren Boden zu schaffen, ist Kompost für mich das einzige nachhaltige Mittel“, erklärt Sekem-Geschäftsführer Helmy Abouleish. „Ohne Kompost könnte man das nur mit Hightechbewässerung und Kunstdünger erreichen, aber da benutzt man das Land nur als Träger, ohne es wirklich fruchtbar zu machen“, erläutert Abouleish weiter.

Ingenieure, Techniker und bis zu 100 Pflücker aus dem Umland arbeiten in dem Wadi. Oben auf dem Berg haben die Ingenieure eine Bibliothek. Abends trinken sie Tee und erzählen sich Geschichten vom ewigen Kampf des Menschen gegen die Wüste.

1976 hat Sekem Gründer Dr. Ibrahim Abouleish die ersten Brunnen in den Wüstenboden gebohrt. Niemand konnte damals ahnen, dass aus dem kleinen Stück Wüste einmal ein Vorzeigeprojekt in Sachen nachhaltige Bio-Landwirtschaft werden sollte.

Weniger

Finca Irlanda – Hochlandkaffee aus Mexiko

Seit 1987 beziehen wir Hochlandkaffee von der ältesten Demeter-Plantage in den Tropen: der Finca Irlanda in Chiapas, Mexiko. Seit 1928 werden hier nach den Grundsätzen Rudolf Steiners Kaffeepflanzen gezogen und mit Kompost gedüngt.

Weiterlesen

Kaffee ist eine regen- und sonnenempfindliche Pflanze. Unter Schattenbäumen reifen die Kaffeebohnen langsam heran und entwickeln so ihr einzigartiges Aroma. Anbau, Pflege und Ernte geschehen hier nicht durch Maschinen, sondern von Hand. Nur so kann garantiert werden, dass ausschließlich reife Kaffeebohnen gepflückt werden. Das ist arbeitsintensiv und sichert Arbeitsplätze in der ländlichen Region.

Artendichte fast wie im Urwald

Das intensive Anpflanzen von Schattenbäumen sorgt für den Erhalt eines Ökosystems, das in seiner Lebendigkeit dem ursprünglichen Regenwald sehr nahe kommt. Wissenschaftler zählten auf der Finca Hunderte verschiedener Pflanzen- und Tierarten, darunter viele seltene Vögel. Um Tieren eine Zuflucht zu bieten, wird auf der Finca Irlanda der Kaffee neben vielen einheimischen Groß- und Obstbäumen angebaut und darf das Label „Bird friendly“ (vogelfreundlich) tragen. Dieses wissenschaftliche Anbaukonzept wurde für den amerikanischen Kontinent entwickelt und zeigt Erfolge: Die Kaffeeplantagen haben Untersuchungen zufolge eine fast so hohe Artendichte wie die Urwälder selbst.

Familien sind hier seit drei Generationen ansässig

Mitten in der gebirgigen Kaffee- und Waldlandschaft steht der Gebäudekomplex, mit Hallen und Vorrichtungen zur Kaffeeverarbeitung, Wohnungen für die Familien, die auf der Farm teilweise bereits seit drei Generationen ansässig sind, Gewächshäusern für Demeter-Gemüse zur Selbstversorgung – und einer Schule.

Lebensbaum fördert Schule und medizinische Versorgung

Träger der Schule ist eine gemeinnützige Stiftung, die neben dem Unterricht noch den Betrieb einer medizinischen und zahnmedizinischen Klinik sowie Projekte zum Naturschutz ermöglicht. Die Lebensbaum-Stiftung hat den Bau der Schule mit ermöglicht und trägt zur Deckung der laufenden Kosten bei. 

Umwelterziehung steht auf dem Lehrplan. Die Klassenzimmer sind hell gestrichen und bunt geschmückt mit Girlanden, selbst-gemalten Bildern und großen, bunten Buchstaben. Aus den Fenstern sieht man zur einen Seite das dichte Grün der Bäume und zur anderen den Spielplatz auf dem Innenhof. In den verschiedenen Gebäudeteilen befinden sich die Vorschule und die Unterrichtsräume der Grundschule für insgesamt über 50 Kinder. Die Kinder lernen wie bei uns Lesen und Schreiben, Rechnen, Biologie und Sozialkunde. Dazu haben sie aber auch Unterricht in allem, was elementar zur Erhaltung ihrer einzigartigen Umgebung beiträgt: Umwelterziehung und Naturschutz.

In der Schule beobachten sie Kolibris 

Die Kinder wachsen inmitten der Natur auf, beobachten Kolibris, unterscheiden das Kreischen und Singen der verschiedenen Vogelarten und wissen, welche Schlangen gefährlich sind und wie man sich im Wald behutsam verhält. Umwelterziehung und Fortbildungen werden in den Schulräumen ebenso für Erwachsene angeboten, außerdem gibt es Computerkurse für Kinder und Erwachsene.

Bester Schüler von Chiapas kommt von der Urwaldschule

In der Umgebung befinden sich zwei weitere Schulen, so dass insgesamt Unterricht bis zur zehnten Klasse angeboten werden kann und den Kindern lange Schulwege oder gar die Trennung vom Elternhaus erspart bleiben. Einer der Schüler wurde sogar als bester Schüler des Bundesstaates Chiapas vom mexikanischen Staatspräsidenten ausgezeichnet.

Feldforschung im Urwald – davon profitieren auch die Bauern

Die Finca Irlanda dient zahlreichen Universitäten aus den USA, Europa und Lateinamerika als Anlaufstelle. Viele Studierende haben hier Forschungsprojekte durchgeführt. Durch das intakte Ökosystem inmitten eines landwirtschaftlichen Betriebs können wertvolle Erkenntnisse über den Biolandbau in den Tropen, Vogel- und Insektenkunde sowie Flora und Fauna gewonnen werden.

Von den Erfahrungen und wissenschaftlichen Forschungen auf der Finca profitieren in vielfältiger Weise andere Bio-Kaffee-Anbauer, insbesondere auch Kleinbauern, die diese systematische Forschung selbst nicht leisten können.

Weniger

Bio Foods – Ceylon-Zimt aus Sri Lanka

Bio Foods – Ceylon-Zimt aus Sri Lanka

Im Bergland von Sri Lanka wächst der feinste Zimt der Welt. Aromatisch, süß, warm und kaum bitter; nirgendwo sonst entwickelt Zimt ein so feines Aroma wie im früheren Ceylon. Natürlich kommt auch der Lebensbaum Ceylon-Zimt aus dieser Region.

Weiterlesen
Geerntet wird während des Monsuns

Geerntet wird während des Monsuns, von Mai bis Oktober. Wenn tiefe Wolken das Hochland verhüllen, es Bindfäden regnet und der feuchte Boden dampft, sind die aromatischen Stoffe in der Rinde des Zimtbaumes besonders hoch konzentriert. Ein weiterer Vorteil: Die feuchte Rinde lässt sich in der Regenzeit leichter vom Holz lösen und besser verarbeiten. Sie wird von Hand abgeschabt, die dünne Innenschicht wird mit einem Messer vom Holz getrennt. Sechs bis zehn dieser Innenschichten werden ineinandergelegt, gerollt und getrocknet. Erst das ist die Zimtstange, wie wir sie kennen, doch noch sind die Stangen einen halben Meter lang.

Bio Foods sammelt den Zimt von den Bauern ein

Auf kleinen Sammelstellen werden sie trocken und hygienisch gelagert. Unser Partner Bio Foods sammelt die Zimtstangen ein, zersägt sie in einer eigens konstruierten Maschine und schickt dann die kostbare Fracht auf die lange Reise Richtung Diepholz.

Die Qualität sucht ihresgleichen

In Sri Lanka ist Bio-Foods-Gründer Dr. Sarath Ranaweera ein geachteter Mann. Sein 1993 gegründetes Unternehmen ist auf hochwertige Gewürze in Demeter-Qualität spezialisiert. Auf den Plantagen wachsen Zimt, Pfeffer, Kurkuma, Ingwer und Muskat. Die Gewürze werden von Kleinbauern nach traditionellen Methoden angebaut. Das bedeutet geringere Erntemengen, aber die Qualität sucht ihresgleichen.

Der erste Gewürzerzeuger der Welt mit Fairtrade-Zertifikat

Doch es ist nicht nur die besondere Qualität, sondern auch die gelebte Verantwortung für Natur und Mensch, die Bio Foods zum perfekten Lebensbaum Partner macht: 2005 erhielt Bio Foods als erster Gewürzerzeuger der Welt das Fairtrade-Zertifikat. 1997 hat Ranaweera die Small Organic Farmers' Association (SOFA) gegründet. Rund 2.100 Bauern haben sich zusammengeschlossen und arbeiten nach Bio- oder sogar Demeter-Prinzipien. Tendenz steigend.

Weniger