Abfallkennzahlen
Wohin mit den Abfällen?
Wo produziert wird, fallen auch die sprichwörtlichen Späne. In unserem Fall: Abfälle. Dementsprechend ist das Abfallaufkommen für uns ein bedeutender Umweltaspekt. In Diepholz bilden Papier, Pappe und Karton das Gros der Abfälle – gesondert gesammelt und dem Recycling zugeführt, versteht sich. Am Standort Gronau steht der Biomüll gleich an erster Stelle. Hier fallen insbesondere in der Produktion Abfälle aus Biomasse an, die sich nicht reduzieren lassen, da sie mit der Produktherstellung einhergehen: etwa die äußere Haut, die sich beim Rösten der Bohnen löst.
Das Abfallaufkommen hat sich an den Standorten im vergangenen Jahr unterschiedlich entwickelt: In Diepholz ist die Gesamtmenge des Abfalls leicht gesunken, in Gronau hingegen leicht gestiegen. Die Abfallmenge in kg pro Fertigprodukt ist an beiden Standorten hat sich kaum verändert. Ein Blick in die einzelnen Abfallkategorien zeigt, dass in Diepholz vor allem die gemischten Siedlungsabfälle zum Vorjahr zugelegt haben, während deutlich weniger Folien getrennt gesammelt wurden, was auch den Gesamtanstieg der Getrenntsammlungsquote erklärt und auf Sondervernichtungen zurückzuführen ist. In Gronau sind in 2024 hingegen mehr Bio- und Abfälle aus Papier, Pappe und Karton entstanden, während das Aufkommen von Folienabfällen gesunken ist.
Die Getrenntsammlungsquote liegt auf Ebene der Unternehmensgruppe bei rund 83 %. Das von uns beauftrage Entsorgungsunternehmen weist uns nach, dass eine Nachtrennung von mindestens 85 % erfolgt und wir damit auch die gesetzlich geforderten Quoten erreichen. Sondermüll und gefährliche Abfälle gibt es an beiden Standorten nur unregelmäßig und dann in sehr geringen Mengen. Selbstverständlich wurde alles zwecks Recyclings oder fachgerechter Entsorgung den entsprechenden Fachbetrieben übergeben.
Hin und wieder müssen wir auch Paletten entsorgen. In 2024 waren es 240 kg Kunststoffpaletten. Geringe Mengen Holzreste, die beispielsweise von beschädigten Holzpaletten stammen, werden an einen lizensierten Verpackungsmittelhersteller zur Aufbereitung übergeben.
Seit Ende des Jahres 2023 geben wir das Trägermaterial unserer Etiketten übrigens zurück an einen unserer Lieferanten, der es dann dem Recycling zuführt. In 2024 waren es insgesamt 4,4 t Trägermaterial.
Sondermüll und gefährliche Abfälle gibt es an beiden Standorten nur unregelmäßig und dann in der Regel in sehr geringen Mengen. Eine genaue Auflistung aller gefährlichen Abfälle pro Standort zeigen die Tabellen. Selbstverständlich wurde alles zwecks Recyclings oder fachgerechter Entsorgung den entsprechenden Fachbetrieben übergeben.