Sustainability Nachhaltigkeit
28. Dezember 2017

Verpackung – So wenig wie möglich

Für unsere Verpackungen wollen wir nicht mehr Material verwenden als un­bedingt notwendig. Und das, was wir nutzen, sollte im besten Fall optimal zu recyceln sein.
Verpackung - So wenig wie möglich
Teeschachteln mit FSC-Siegel und mineralölfreie Druck­farben

Unsere Teeschachteln bestehen seit 2006 aus Frischfasern und sind komplett recycelbar – seit 2011 tragen sie auch das FSC-Siegel. Für Holz­frischfasern haben wir uns bewusst entschieden: Dadurch sollen unsere Produkte so gut wie mög­lich vor Mineralölspuren geschützt werden. Nach heutigem Stand ist Recyclingpapier in Deutschland aufgrund der Druckgewohnheiten stark mit Mineralöl belastet. Diesen Kreis gilt es zu durchbrechen. Deswegen haben wir uns auch für mineralölfreie Druck­farben entschieden. Gleichzeitig auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz endli­cher Ressourcen.

Zellulose statt Plastik

Das „Plastik“ um ausnahmslos all unsere Teeschachteln haben wir 2012 auf Zellulosebasis umgestellt: Innerhalb weniger Wochen zersetzen sich die CO2-neutral produzierten Folien im Hauskompost in ihre na­türlichen Bestandteile. Die großen Kompostierungsanlagen sind noch nicht ganz so weit: Dort werden kompostierbare Folien leider nicht als solche erkannt und deshalb wie herkömmliche aussortiert. Trotzdem wollen wir Abstand nehmen von Plastik aus endlichen Ressourcen. Ein Anfang muss gemacht werden.

Teebeutel aus Faserbananen

Überall problemlos kompostierbar sind unsere Teebeutel aus Faserbananen. Die einsame Metallklammer am Pappanhänger schadet dem Kompost nicht. Das haben wir von externen Experten prüfen lassen. Am kompletten Verzicht auf Metallklammern arbeiten wir trotzdem.

Verpackungsmaterial halbiert

Bei den Paletten, auf denen unsere Ware versendet wird, verzichten wir auf Einweg- und Kunststoffpaletten. Stattdessen kommen Europalet­ten aus Holz zum Einsatz, die systematisch wiederverwendet werden. Gepackte Paletten müssen für den sicheren Transport mit Stretchfolie umwickelt werden. Die Menge an Verpackungsmate­rial, die wir dafür brauchen, konnten wir 2011 durch die Umstellung von Blas- auf Castfolie halbieren. Die­ beiden Folien unterscheiden sich in der Herstellung: Cast­folie wird gegossen, Blasfolie wird aus dem flüssigen Zustand heraus wie eine Kaugummiblase aufgepustet.

Recycling in regionaler Papierfabrik

Unsere neue Folie ist nicht nur dünner als die vorhe­rige, sie lässt sich zusätzlich auch noch stärker deh­nen und ist so sparsamer im Verbrauch. Trotz der Einsparung sehen wir uns nach kompostierbaren Al­ternativen um. Die großen Umkartons um unsere Fertigwaren benutzen wir wenn möglich mehrmals, um den Kartonage-Abfall zu minimieren. Wenn am Ende doch etwas übrig bleibt, wird dies in einer regionalen Papierfabrik recycelt. Für andere mag es übertrieben klingen, für uns ist es selbstverständlich, dass gute Produkte gute Verpackungen verdienen.

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