Mit dem LEBENSBAUM Energiekonzept setzen wir auf „Weniger, anders, selbstgemacht“.
Weniger: Weil ein Kaffeeröster so viel Energie benötigt, haben wir vor einigen Jahren in einen neuen Röster investiert, der deutlich weniger Energie verbraucht als sein Vorgänger. Dieser Röster nutzt die Abwärme, die beim Erhitzen der Bohnen entsteht, um die noch ungerösteten Kaffeebohnen schon einmal vorzuwärmen. Schöner Nebeneffekt: eine besonders konstante Qualität im Röstprozess. Derzeit arbeiten wir an einer weiteren Maßnahme zur Steigerung unserer Energieeffizienz: Die Ventilatoren, die zur Kühlung des Rösters eingesetzt werden, sollen ausgetauscht werden. Durch diese Modernisierung erwarten wir eine Leistungsreduktion von rund 30 Kilowatt im Lastgang. Insgesamt rechnen wir damit, den jährlichen Stromverbrauch um bis zu 20 % zu senken.
Anders: An beiden Standorten beziehen wir zu 100 Prozent Naturstrom. In Diepholz haben wir zudem mittlerweile zwei Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten sowie zwei Wandladeboxen, an der Elektroautos mit Naturstrom aufgeladen werden können. Eine der Ladesäulen ist öffentlich zugänglich. Während Naturstrom am Hauptstandort in Diepholz den größten Energieposten darstellt, ist es in Gronau Erdgas. Weil der Kaffeeröster mit Gas beheizt wird, fallen hier knapp 90 Prozent des gesamten Gasverbrauchs an. Wir werden das Erdgas ab 2025 durch Biogas ersetzen, dann kommt unsere Energie zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen.
Selbstgemacht: Wir produzieren erneuerbare Energien direkt an unserem Standort in Diepholz. Solarstrom kommt von unseren Dächern und Solarthermie unterstützt unsere Gasheizung. Eine große Erdwärmeanlage klimatisiert hier die gesamte Produktion. Diese dezentrale Erzeugung von Energie ist nachhaltig und vor dem Hintergrund möglicherweise steigender Energiekosten auch wirtschaftlich nicht ganz unwichtig.