Über Geschmack lässt sich bekannterweise streiten: Was der einen zu mild ist, ist dem anderen vielleicht schon zu scharf. Die Gründe dafür sind vielfältig. Von Genetik über Geruchssinn oder persönliche Erfahrungen bis hin zum Alter hat alles Einfluss auf unseren Geschmackssinn. Und sogar die Umgebung, zum Beispiel Lichtquellen, die Farbe des Geschirrs oder bestimmte Geräusche, kann unsere Wahrnehmung verändern! Eine lange Reihe an Wechselwirkungen also, die das komplexe Zusammenspiel der Sinne beeinflussen, aber auch manipulieren können.
Die Kunst des Schmeckens
Schmeckt gut – tut gut?
Doch auch wenn uns vieles gut schmeckt, sollte man sich nicht allein darauf verlassen. Es ist ebenso wichtig, sich mit den Zutatenlisten von Produkten auseinanderzusetzen. Unser Geschmackssinn kann nämlich kinderleicht ausgetrickst werden, zum Beispiel mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern. Ein Thema, bei dem sich die Geister scheiden. Die einen sagen, dass zumindest künstliche Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker weitgehend vermieden werden sollen, die anderen sind der Meinung, dass sie in den üblichen Mengen der Lebensmittelindustrie unproblematisch sind. Fest steht, dass die künstlichen Zusatzstoffe langfristig das Geschmacksempfinden stören können, wodurch natürliche Lebensmittel fade und langweilig erscheinen können.
Dies mündet oft in einen Teufelskreis, der zu einem immer höheren täglichen Konsum an Zusatzstoffen führen kann. Zum Glück nicht unwiederbringlich. Doch es gibt noch mehr Nachteile: Durch die Aromatisierung lässt sich zum Beispiel ein qualitativ weniger herausragender Tee zur wahren Geschmacksexplosion machen. Schwarztee mit Kirsch-Bananen- Geschmack? Kein Problem. Wir haben uns schon zu Gründungszeiten entschieden, auf künstliche Aromen und Geschmacksverstärker zu verzichten – bei uns gilt seit jeher das Pur-Prinzip. Wir lieben den feinen Geschmack der Natur. Zum Beispiel die spritzige Note einer Schwarztee-Frühlingsernte aus Darjeeling. Oder das malzige Aroma eines guten Assam-Tees. Und da wir Rohwaren grundsätzlich sorgsam auswählen und unsere Rezepturen mit Begeisterung für natürlichen Geschmack entwickeln, haben unsere Tees, Gewürze und Kaffees solche Zusätze nicht nötig. Aber letztlich ist das alles vor allem eins: Geschmackssache.